Daniel Treskow
134 Mrd. USD setzte Google im Jahr 2019 mit seinem Werbedienst „Google Adwords“ um. 134 Mrd. USD, von denen sich Werbetreibende versprechen Kunden zu gewinnen und von sich zu überzeugen. Ganze Geschäftsmodelle bauen darauf über die Ads auf sozialen Plattformen oder Suchmaschinen die Werbung auszustrahlen.
Bekanntermaßen ist die Systematik dahinter sehr einfach. Man schaltet eine Werbeanzeige und bezahlt für die Position in der Google-Suche. Regelmäßig wird der „Klick“ bezahlt, also jedes Mal eine Summe fällig, wenn ein Interessent auf die Werbeanzeige klickt.
Unter Konkurrenten ein beliebtes Spiel ist es, die Werbeanzeigen des jeweilig anderen hin und wieder mal anzuklicken, um so dessen
Werbebudget für den Tag aufzubrauchen und dafür zu sorgen, dass die Anzeigen nicht mehr geschaltet werden.
Was aber, wenn letzteres vollkommen automatisiert passiert? Wenn das eigene Unternehmen von einer Gruppe von Angreifern immer wieder an der „Ads-Front“ attackiert wird? Ab einer gewissen Anzahl von Klicks innerhalb eines bestimmten Zeitraums werten Google, Facebook, Instagram & Co. das Klicken als „Werbemissbrauch“ und sperren den Werbeträge für eine gewisse Zeit von den jeweiligen Plattformen. Kommt es wiederholt zu einem solchen Missbrauch, so werden die Unternehmen komplett von der Werbeplattform verbannt.
Je nach Geschäftsmodell kann letzteres existenzgefährdend sein.
Tatsächlich sind in letzter Zeit Cyberangriffe bekannt geworden, die genau in der beschriebenen Art vorgehen. Die Cyberkriminellen lassen die
Werbeanzeigen über Algorithmen so häufig klicken, dass die Werbeträge von den entsprechenden Plattformen fast verbannt werden. Bieten dann im Gegenzug ein sogenanntes „Traffic-Management“ an – gegen eine Zahlung in Bitcoin selbstverständlich. Der Werbetreibende steht also vor der Wahl, dass seine Anzeigen nicht mehr ausgespielt werden und er keine Möglichkeit mehr hat über die gewohnten und bewährten Kanäle zu werben, oder aber das „Traffic-Management“ in Anspruch zu nehmen. Ein klassische Cybererpressung.
Die Kreativität der Cyberangriffe ist erstaunlich. Sie zeigt aber auch, dass ein 100%iger Schutz nicht gegeben ist. Einzig der Abschluss einer Cyberversicherung bietet hier letztlich Schutz um zumindest die sich ergebenden Vermögensschäden ersetzt zu bekommen.
Als Versicherungsmakler können wir Sie für die Sparte Cyberversicherung unabhängig beraten. Kontaktieren Sie uns jetzt! Wir machen Ihnen gern ein individuelles Angebot.

Passwörter – klein, aber entscheidend
Wie sicher sind Ihre Passwörter? Passwörter sind oft der letzte „Riegel“ vor E-Mail, Onlinebanking, Kundenportalen, Cloud-Diensten oder Social Media. Und genau deshalb lohnt es sich, hier ein kleines System zu haben – eins, das bequem ist und Sie trotzdem gut schützt. Dann muss man das gute und sichere Passwort auch nicht ständig ändern. Sowohl das BSI (Bundesamt für

Glatteis und Räumpflicht
Der erste Schnee sieht traumhaft aus – bis man an die Pflichten vor der eigenen Haustür denkt. Wissen Sie genau, ab wie viel Uhr Ihr Gehweg geräumt sein muss? Und wussten Sie, dass das Schild „Betreten auf eigene Gefahr“ Sie im Ernstfall oft nicht vor Schadensersatzforderungen schützt? Die sogenannte Verkehrssicherungspflicht ist streng geregelt. Ob als Eigentümer oder Mieter: Ein

D&O-Versicherung im KI-Zeitalter: Neue Haftungsfallen für die Chefetage
Gehe ich Risiken ein, wenn ich KI nutze? Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein reines Tech-Thema mehr – sie ist Chefsache. Doch mit der Implementierung von ChatGPT, Copilot und Co. in Unternehmensprozesse verändert sich auch die Risikolandschaft für Geschäftsführer und Vorstände dramatisch. Für Entscheidungsträger stellt sich die Frage: Greift meine Directors & Officers (D&O) Versicherung, wenn ein Algorithmus einen
