Das 2. Quartal startete mit dem „Zoll-Tsunami“ des US-Präsidenten. In den USA wurde der 2. April 2025 von Donald Trump als „Liberation Day“ bezeichnet, um die Ankündigung umfangreicher Zölle zu kennzeichnen, die er als „wirtschaftliche Unabhängigkeit“ der USA darstellte. Die damit einhergehende Gefahr eines umfangreichen Zoll-Krieges und einer starken Belastung der Weltkonjunktur zwangen die amerikanischen Aktienmärkte, wie auch die weltweiten Aktienmärkte deutlich in die Knie. Nachdem Trump die Zölle wenig später für 90 Tage ausgesetzt hatte, erholten sich die Märkte deutlicha. Lediglich der US-Dollar setzte seine Talfahrt fort. Dieser Umstand war für europäische Anleger in US-Aktien schmerzlich, da diese trotz der deutlichen Erholung zum Ende des ersten Halbjahres in Euro gerechnet immer noch rund 7% im Minus lagen.
Aktienmärkte im Vergleich: Relevanz für die investmentorientierte Altersvorsorge
Europäische Aktien (STOXX Europe 600) erreichten im ersten Halbjahr 8,8% Rendite, der deutsche Aktienindex DAX erzielte sogar 20,1 %. Dagegen verbuchte der amerikanische Standard & Poor‘s 500 in US-Dollar gerechnet nur 6% Plus, in Euro gerechnet verzeichnete dieser sogar ein Minus von 7%. Der Weltaktienindex (MSCI World Index) auf EUR-Basis verlor 3,4 %. Schwellenländer-Aktien (MSCI Emerging Markets) schlossen das Halbjahr nahezu unverändert mit +1,7 %.
Anleihen und Rohstoffe als Bausteine
Weltweite Anleihen (Bloomberg Global Aggregate TR Index hedged) erreichten per 30.06.2025 eine Rendite von 1,8%, deutsche Papiere (REX Performance Index) 1,4 %.
Weiterhin Auftrieb gab es für den Goldpreis, der im ersten Halbjahr um 25,9 % (auf US-Dollar-Basis) stieg, was in neuen historischen Höchstständen von über 3.400 $ pro Feinunze zum Ende des ersten Halbjahres gipfelte.
Der US-Dollar verlor wie gesagt deutliche 12,2% gegenüber dem Euro, was für europäische Anleger zu Verlusten mit amerikanischen Aktien führte.
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