Hamburger Traditionsunternehmen Wempe - Opfer einer erfolgreichen Cyberattacke
Am 24.06.2019 wurde die traditionsreiche Hamburger Juwelierkette Wempe Opfer einer Cyberattacke. „Das war eine Geiselnahme unserer Daten auf unseren eigenen Servern“ wird eine Sprecherin von Wempe im Zusammenhang mit der Cyberattacke zitiert.
Was war passiert?
Laut Medienberichten hatten Cyberkriminelle einen
Erpressungstrojaner (auch Kryptotrojaner genannt) in das Computersystem des Juweliers
geschleust. Dort wurden sämtliche relevanten Daten verschlüsselt. Die gesamten
Rechner waren blockiert, es konnte nur noch mit Papier und Stift gearbeitet
werden.
Mittels einer Nachricht wurde Wempe aufgefordert, eine größere
Summe Geld an die Hacker zu zahlen, im Gegenzug wurde das Passwort versprochen,
mit welchem das System wieder entschlüsselt werden sollte.
Diese Arten von Verschlüsselungstrojaner sind bereits seit
einigen Jahren bekannt und tauchen immer wieder in veränderter Form auf. Die
wohl berühmteste Form ist unter dem Namen „Locky“ bekannt geworden. Im Februar
2016 verschlüsselte Locky in rasender Geschwindigkeit hunderttausende Computer.
Ursprung war dabei eine als Unternehmensrechnung getarnte Schaddatei, die per
Mail versendet wurde.
Nach öffnen der Datei wurde der Anwender aufgefordert, den
im Dokument enthaltenen Makro-Code freizugeben. Mit diesem wiederum wurde das Dateisystem
vor den Augen des Anwenders verschlüsselt. Kurze Zeit später traf dann eine
Nachricht ein, in welcher man aufgefordert wurde per Bitcoins eine gewisse
Summe Geld zu zahlen um die von Locky verschlüsselten Daten wieder zu entschlüsseln.
Beiersdorf und zahlreiche andere Großunternehmen wurden
damals Opfer erfolgreicher Locky-Attacken und mussten mitunter zweistellige
Millionenbeträge zahlen, zur Entschlüsselung der Daten.
Auch Wempe hat offensichtlich die geforderte Summe gezahlt.
Den Medienberichten ist zu entnehmen, dass die Entschlüsselung zum Glück
gelingen konnte und der Zugriff auf die Computer wieder hergestellt werden
konnte.
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Mehr InformationenWie man sich vor Cyberattacken wirkungsvoll schützen kann:
Diese Frage ist einfach zu beantworten: 100%igen Schutz gibt es nicht. Selbstverständlich sollten aber Sicherheitsmaßnahmen eingeführt
werden, die die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Cyberattacke minimieren.So ist eine professionelle Firewall ebenso erforderlich, wie ein ordnungsgemäßer Virenscanner.
Das verbleibende Risiko sollte dringend mit einer Cyberversicherung abgesichert werden, die auch die anfallenden Kosten eben einer
Attacke mit Kryptotrojanern übernimmt. Die Cyberversicherung stellt dabei nicht nur Geld zur Verfügung um den Schaden selbst zu beseitigen, sondern mit hoch qualifizierten IT-Dienstleistern steht Ihnen im Rahmen einer Cyberversicherung auch der tatsächliche Schutz vor solchen Gefahren zur Verfügung. Ihre Versicherung übernimmt die Kosten für Maßnahmen um in Zukunft vor derlei Attacken im Rahmen der Möglichkeiten geschützt zu sein. Darüber hinaus würde in einem „Wempe-Fall“ auch das gezahlte Lösegeld vom Versicherer übernommen. Umfassende Servicedienstleistungen zum Thema Vorbeugung und Mitarbeiterschulung runden das Angebot der Cyberversicherer ab.
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