Büro, Menschen am Schreibtisch

Elektronikversicherung: Homeoffice-Equipment vs. Büroausstattung – worauf Sie achten sollten. 

Wie ist Ihre technische Ausstattung eigentlich versichert – im Büro und zu Hause? 

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert: Homeoffice und hybride Arbeitsmodelle sind für viele Unternehmen und Selbstständige inzwischen fester Bestandteil des Alltags. Damit stellt sich auch eine wichtige Frage im Risikomanagement.

Büroausstattung: Meist gut geregelt – aber nicht immer vollständig

Die klassische Elektronikversicherung für Unternehmen deckt in der Regel Schäden an der gesamten Büroausstattung ab, z. B.: 

  • PCs, Laptops und Server 
  • Drucker und Netzwerktechnik 
  • Telefonanlagen 
  • Spezialtechnik je nach Branche 

Versichert sind häufig auch unvorhergesehene Schäden wie Bedienfehler, Kurzschluss, Überspannung, Wasser oder Diebstahl. 

Wichtig

Die Absicherung gilt meist nur für die im Versicherungsvertrag definierten Betriebsräume. Genau hier entsteht häufig ein Problem.  

Homeoffice-Equipment: Oft unterschätztes Risiko

Sobald Geräte dauerhaft oder regelmäßig im Homeoffice genutzt werden, greifen klassische Policen nicht automatisch. 

Typische Fragestellungen sind: 

  • Sind ausgelagerte Geräte am Wohnort des Mitarbeiters mitversichert? 
  • Gilt der Versicherungsschutz auch bei einfachem Diebstahl außerhalb der Firma? 
  • Was passiert bei Schäden durch unsachgemäße Nutzung im privaten Umfeld? 

Ohne entsprechende Erweiterung kann es hier zu erheblichen Deckungslücken kommen. 

Private vs. betriebliche Versicherung – wer ist zuständig?

Ein häufiger Irrtum: 
Viele gehen davon aus, dass entweder die private Hausratversicherung des Mitarbeiters oder die betriebliche Elektronikversicherung automatisch greift. 

Tatsächlich gilt: 

  • Private Hausratversicherung: Deckt in der Regel keine firmeneigenen Geräte ab 
  • Betriebliche Elektronikversicherung: Deckt Homeoffice nur, wenn ausdrücklich vereinbart 

Mobile Nutzung: Das zusätzliche Risiko

Neben dem Homeoffice gewinnt auch die mobile Nutzung (z. B. im Zug, Hotel oder Café) an Bedeutung. 

Hier sollten folgende Punkte geprüft werden: 

  • Weltweiter Versicherungsschutz 
  • Schutz bei einfachem Diebstahl (nicht nur Einbruchdiebstahl) 
  • Absicherung von Datenverlust und Wiederherstellungskosten 

Unsere Empfehlung

Gerade bei zunehmender Flexibilisierung der Arbeit ist es entscheidend, die bestehende Absicherung regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. 

Wir empfehlen insbesondere: 

  • Prüfung Ihrer bestehenden Elektronikversicherung 
  • Klärung, ob Homeoffice-Arbeitsplätze eingeschlossen sind 
  • Erweiterung des Schutzes für mobile Geräte 
  • Anpassung der Versicherungssummen an die tatsächliche Nutzung 

Fazit

Die Grenze zwischen Büro und Homeoffice verschwimmt – Ihre Versicherung sollte das ebenfalls berücksichtigen. Nur so vermeiden Sie im Schadenfall unangenehme Überraschungen. 

Gerne analysieren wir Ihre aktuelle Situation und zeigen Ihnen auf, wie Sie Ihre technische Ausstattung optimal absichern können. 

Bei Fragen oder Beratungswunsch sprechen Sie uns jederzeit an. 

 

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